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Kritikgespräch

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Kritikgespräch als Chance zur Verbesserung

Kritikgespräch – Es ist unfair, nicht zu kritisieren

Der Umgang mit Kritik fällt sowohl Ihnen als Führungskraft als auch dem Mitarbeiter nicht leicht. Es ist schwer Kritik anzunehmen, noch schwerer jedoch, Kritik auszusprechen. Deshalb gehen Führungskräfte, wenn es irgendwie geht, dem Kritikgespräch aus dem Weg. Es ist jedoch unfair, Fehler oder Zielabweichungen zu sehen und kein Kritikgespräch zu führen, denn der Mitarbeiter nimmt an, alles richtig zu machen. Wenn Sie als Führungskraft nicht kritisieren, wird die Beziehung zum Mitarbeiter leiden.  Durch ein richtig geführtes Kritikgespräch helfen Sie Ihrem Mitarbeiter, sich weiter zu entwickeln.

Kritikgespräche – Vorbereitung

Kritikgespräche sollten Sie nicht spontan führen. Bereiten Sie sich vor und klären Sie, welches Verhalten Sie genau kritisieren wollen. Überlegen Sie sich ebenfalls, welche Einwände der Mitarbeiter einbringen könnte und wie Sie damit umgehen werden. Sprechen Sie den Mitarbeiter nicht zwischen Tür und Angel auf das zu kritisierende Verhalten an, sondern vereinbaren Sie einen Gesprächstermin, um die Wichtigkeit der Situation zu zeigen.

Kritikgespräche – So läuft Ihr Gespräch richtig

Der Verlauf eines Kritikgesprächs kann durch Sie positiv beeinflusst werden. Hier geben wir Ihnen als Führungskraft einige Tipps wie Sie das Kritikgepräch lenken können.

  • Treten Sie mit einer positiven Einstellung Ihrem Gesprächspartner gegenüber, denn nur so fühlt er sich akzeptiert und wird offen sein für das, was Sie ihm zu sagen haben. Gleichzeitig fördern Sie damit die Beziehung zu Ihrem Mitarbeiter und ein gutes Betriebsklima.
  • Eröffnen Sie das Kritikgespräch ruhig und freundlich und stellen Sie den Grund des Gesprächs klar. Sprechen Sie den Sachverhalt deutlich an.
  • Fragen Sie nach der Sichtweise des Mitarbeiters, nach den Gründen seines Verhaltens und nach seinen Motiven. Konzentrieren Sie sich auf die Antwort des Mitarbeiters und hören Sie aktiv zu.
  • Fragen Sie im Kritikgespräch erst den Mitarbeiter, welche Lösung er sich für die Situation vorstellt, denn so fördern Sie das Selbstbewusstsein Ihres Mitarbeiters. Bringen Sie eigene Lösungsvorschläge, wenn der Mitarbeiter keine oder keine akzeptablen Lösungsvorschläge einbringt.
  • Einigen Sie sich gemeinsam mit dem Mitarbeiter auf eine Lösung.
  • Lassen Sie Ihren Mitarbeiter das Gespräch und das weitere Vorgehen nochmal zusammenfassen.
  • Kontrollieren Sie den Mitarbeiter und geben Sie ihm bei Bedarf Unterstützung. Registrieren Sie sein geändertes Verhalten und geben Sie ihm Anerkennung.

Grundsätzlich gilt für ein Kritikgespräch:

  • Beziehen Sie sich auf konkrete Verhaltensweisen, nicht auf die ganze Person.
  • Trennen Sie Sachverhalte und Gefühle.
  • Verwenden Sie ICH-Botschaften falls Sie Ihren Ärger formulieren möchten statt Du- oder Man-Botschaften.

Wenn Sie diese Tipps beachten, werden Sie feststellen, dass das Kritikgespräch besser verläuft.

Schwierige Mitarbeitergespräche

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Schwierige Mitarbeitergespräche erfolgreich meistern

Viele Mitarbeitergespräche sind völlig problemlos. Allerdings gibt es auch schwierige Mitarbeitergespräche. Sie gelten als schwierig, weil das Thema unangenehm ist oder weil sich der Mitarbeiter unangemessen verhält. Schwierige Mitarbeitergespräche sind beispielsweise Gespräche, in denen der Mitarbeiter versucht, vom Thema abzulenken, einen Gegenstandpunkt einnimmt, das Gespräch auf andere Kollegen bringen will oder zu viel redet.

Schwierige Mitarbeitergespräche – Widersprüche und Einwände des Mitarbeiters

Widersprüche und Einwände des Mitarbeiters in einem schwierigen Mitarbeitergespräch sind keine Auseinandersetzungen, sondern der gemeinsame Weg zu einer praktikablen Lösung. Sie zeigen, dass sich der Mitarbeiter ernsthaft mit der Situation beschäftigt hat.

Schwierige Mitarbeitergespräche – So gehen Sie richtig mit Einwänden um:

  • Einwände sind Signale in Richtung Lösung.
  • Übergehen Sie auf keinen Fall einen Einwand.
  • Nehmen Sie Widersprüche und Einwände niemals persönlich. Bleiben Sie freundlich und gelassen.
  • Hören Sie aufmerksam und geduldig zu und hinterfragen Sie.
  • Nutzen Sie Einwände, um Lösungen zu wiederholen und leisten Sie Überzeugungsarbeit.

Schwierige Mitarbeitergespräche – besondere Gesprächssituationen

Schwierige Mitarbeitergespräche entstehen manchmal durch besondere Gesprächssituationen. Mitarbeitergespräche laufen nicht immer reibungslos ab. Je nach Verhalten des Mitarbeiters können Situationen auftreten, die die Führungskraft zu besonderem Handeln veranlasst. Als schwierige Mitarbeitergespräche gelten folgende Situationen:

  • Der Mitarbeiter verlässt den Raum
    Reagieren Sie nicht beleidigt, weil Sie zurück- oder abgewiesen werden. Erkennen Sie die Entscheidung des Mitarbeiters an. Legen Sie einen neuen Termin fest.
  • Der Mitarbeiter bricht in Tränen aus
    Bewahren Sie Ruhe, zeigen Sie Anteilnahme und vermeiden Sie körperlichen Kontakt. Wenn der Mitarbeiter sich nicht beruhigen lässt, verlassen Sie den Raum und bestimmen Sie einen neuen Termin.
  • Der Mitarbeiter redet nicht mehr
    Lassen Sie sich nicht aus dem Konzept bringen. Stellen Sie schließende Fragen, die der Mitarbeiter nur mit „ja“ oder „nein“ beantworten muss. Fahren Sie dann mit öffnenden Fragen fort.
  • Der Mitarbeiter spricht zu viel
    Hören Sie genau zu, was der Vielredner sagt, um Informationen zu bekommen, worin die Ursache seines Redeflusses liegt. Unterbrechen Sie den Mitarbeiter an Sinnabschnitten, in dem Sie seinen Namen nennen, das lässt ihn aufhorchen.
  • Der Mitarbeiter ist ängstlich
    Stärken Sie das Selbstwertgefühl Ihres Mitarbeiters, indem Sie ihm sagen, wie viel Ihnen an seiner Meinung liegt und führen Sie ihn mit öffnenden Fragen zu einer konkreten Aussage. Halten Sie genau die nächsten Schritte fest.

Wenn Sie diese Tipps für schwierige Mitarbeitergespräche beachten, werden diese Gespräche besser verlaufen und für beide Seiten ein zufriedenstellendes Ergebnis liefern.

Gesprächsführung Mitarbeitergespräch

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Gesprächsführung Mitarbeitergespräch

Als Führungskraft ist Ihnen klar, dass die „Gesprächsführung Mitarbeitergespräch“ ein wichtiges Thema ist. Sonst hätten Sie nicht nach diesem Artikel gesucht. Damit haben Sie schon einen wichtigen Schritt getan um die Gesprächsführung Mitarbeitergespräch effektiv zu gestalten. So wird die Kommunikation mit ihrem Mitarbeiter zu einem gelungenen Mitarbeitergespräch.

Im Mitarbeitergespräch nehmen Sie als Führungskraft eine Gesprächshaltung ein, bei der Sie sich völlig auf die Äußerungen Ihres Gegenübers konzentrieren und sich bewusst in Ihren eigenen Reaktionen und Gesprächsbeteiligungen zurückhalten. Förderlich sind Gesprächsbeiträge und Reaktionen, die dem Mitarbeiter verdeutlichen, dass seine Äußerungen und Vorstellungen akzeptiert und ohne Wertung und Beurteilung aufgenommen werden.

Für die Gesprächsführung im Mitarbeitergespräch sind vor allem drei Aspekte wichtig:
Gesprächsführung Mitarbeitergespräch – Fragetechnik
Gesprächsführung Mitarbeitergespräch – Aktives Zuhören
Gesprächsführung Mitarbeitergespräch – Wirkungselemente

Gesprächsführung Mitarbeitergespräch – Fragetechnik

Fragen lassen sich in folgende Kategorien einteilen:

  • Öffnende Fragen: So erreichen Sie eine Öffnung des Mitarbeiters und machen damit das Gespräch gelöster. Die Antwortmöglichkeiten des Mitarbeiters werden nicht von vornherein eingeschränkt.
  • Fokussierende Fragen: Mit fokussierenden Fragen bringen Sie die Kommunikation auf den Punkt und präzisieren ihn. Typische Fragewörter sind „Wann“, „Wo“, „Wie oft“, „Wer“, etc. Sie können Sachverhalte hinterfragen, Informationsverluste ausgleichen, präzise Antworten bekommen und die Aufmerksamkeit steigern.
  • Schließende Fragen: Antworten auf diese Fragen bringen nur die Information, nach der gefragt wurde und zwingen den Mitarbeiter zu einer eindeutigen Stellungnahme. Mit diesen Fragen erreichen Sie eine Entscheidung oder Bestätigung bzw. schließen das Gespräch ab. Schließende Fragen werden in der Regel mit „ja“ oder „nein“ beantwortet.
  • Alternative Fragen: Diese Fragen geben dem Mitarbeiter die Möglichkeit sich zwischen zwei Alternativen zu entscheiden. Die Alternativfrage ist eine schließende Frage, denn sie gibt die möglichen Lösungen vor. Damit verhindern Sie ein Nein und lassen Ihrem Mitarbeiter die Wahl.

Wenn Sie wissen, was Sie vom Mitarbeiter wollen, stellen Sie die entsprechende Frage mit Einsatz der richtigen Fragetechnik.

Gesprächsführung Mitarbeitergespräch – Aktives Zuhören

Als Führungskraft ist es wichtig, zuhören zu können – besser gesagt in den Mitarbeiter hineinhören. Gehen Sie engagiert und konzentriert auf die Gesprächsinhalte des Mitarbeiters ein und tun Sie alles, um die Denkweise des Mitarbeiters zu erkennen.
Aktives Zuhören erzeugt eine wertschätzende, positive Gesprächsatmosphäre. Es setzt Verhaltensweisen voraus, die dem Mitarbeiter Interesse an seinen Ausführungen signalisieren sowie den Wunsch, diese auch zu verstehen.
Aktives Zuhören bedeutet in der Praxis:

  • schweigen, dem Mitarbeiter zuwenden, zuhören, Blickkontakt halten
  • quittieren durch aah, aha, mhm, ooh, nicken
  • nachfragen, hinterfragen
  • sinngemäß wiedergeben, was der Mitarbeiter gesagt hat
  • verbalisieren, was zwischen den Zeilen gesagt wurde

 

Gesprächsführung Mitarbeitergespräch – Wirkungselemente

Für die Gesprächsführung im Mitarbeitergespräch sind drei Wirkungselemente, die unser Gesprächspartner im Gespräch wahrnimmt von zentraler Bedeutung:

  • Die Wortwahl, also die einzelnen Wörter und die Inhalte der Aussagen. Achten Sie bei Ihrer Wortwahl auf jedes Wort. Vermeiden Sie „Weichmacher“ wie eigentlich, man, versuchen, Problem, …
  • Die Modulation der Sprache, ob laut oder leise, schnell oder langsam, hoch oder tief gesprochen wird. Achten Sie darauf, dass Ihre Stimme kräftig und gut zu verstehen ist.
  • Die Körpersprache, der Gesichtsausdruck (Mimik), der Umgang mit den Händen (Gestik), der Blickkontakt, die Körperhaltung, Stand, Bewegung, Sitzhaltung, sowie Kleidung und Hygiene. Die Körpersprache zeigt auf, wie die verbalen Aussagen tatsächlich zu verstehen sind. Gesten und Bewegungen geben Aufschluss über Gefühle. Da die Körpersprache einen sehr großen Anteil an der Wirkung auf Ihr Gegenüber hat, sollten Sie als Führungskraft bei der Gesprächsführung im Mitarbeitergespräch Ihre Körpersprache bewusst einsetzen.

Für die Gesprächsführung Mitarbeitergespräch ist von entscheidender Bedeutung, dass Sie immer authentisch sind.
Um sich selbst zu testen, wie gut Sie bisher die Gesprächstechniken anwenden, laden Sie unsere Checkliste „Gesprächsführung Mitarbeitergespräch“ herunter.

 

Mitarbeitergespräch Leitfaden

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Mitarbeitergespräch Leitfaden

Mitarbeitergespräch Leitfaden zur strukturierten Durchführung

Bei den Mitarbeitergesprächen als Jahresgespräch ist ein maßgeblicher Faktor einen Mitarbeitergespräch-Leitfaden zu verwenden. Hier stellen wir Ihnen einen Mitarbeitergespräch Leitfaden zur Verfügung. Der Leitfaden für gute Mitarbeitergespräche gibt Ihnen Anhaltspunkte für die Durchführung eines Mitarbeitergesprächs. Der Mitarbeitergespräch Leitfaden besteht aus drei wichtigen Elementen:

  • Gesprächseinstieg
  • Hauptteil des Gesprächs
  • Gesprächsabschluss

Mitarbeitergespräch Leitfaden – Gesprächseinstieg

Im Mitarbeitergespräch als Jahresgespräch hängt der Erfolg oft davon ab, wie es der Führungskraft gelingt, eine offene Gesprächsatmosphäre herzustellen. Meist veranlasst der Zeitdruck im Arbeitsalltag dazu, die Phase des Gesprächseinstieges zu überspringen und gleich zur Sache zu kommen. Umgekehrt darf diese Phase auch nicht zu lange dauern. Ziel dieser Phase im Mitarbeitergespräch ist es, die sicherlich immer vorhandene Nervosität Ihres Mitarbeiters abzubauen und eine vertrauensvolle Beziehung auf- und auszubauen. Ihr Mitarbeiter soll sich wohlfühlen in dieser Gesprächsatmosphäre, damit er auch kritische und offene Punkte anspricht. Wie Sie das erreichen zeigt Ihnen der Mitarbeitergespräch Leitfaden zum Gesprächseinstieg.

Mitarbeitergespräch Leitfaden – Hauptteil des Gespräches

Im ersten Teil des Gespräches werden laut Mitarbeitergespräch Leitfaden arbeitsrelevante Kompetenzen (Fach- und Methoden-Kompetenzen) intensiv besprochen. Im zweiten Teil des Mitarbeitergesprächs sollten Sie die gegenseitigen Wahrnehmungen und Erwartungen hinsichtlich der Zusammenarbeit (Persönlichkeits- und Sozial-Kompetenzen) ausführlich diskutieren. Der Mitarbeitergespräch Leitfaden weist der Führungskraft im Hauptteil des Gespräches folgende Aufgaben zu:

  • Sicherstellung der Zielerreichung: Bei allen Aktivitäten das Gesprächsziel immer im Auge behalten
  • Soll-Ist-Vergleich: Beurteilung der erzielten Ergebnisse
  • Anforderungen an Mitarbeiterziele: Klare Definition der künftigen Mitarbeiterziele
  • Lösung der aktuellen Probleme: Ansprechen und Lösen aktueller kritischer Punkte

Mitarbeitergespräch Leitfaden – Gesprächsabschluss

Einstieg, Hauptteil und Gesprächsabschluss verlaufen im Gespräch fließend. Der Mitarbeitergespräch Leitfaden gibt beim Gesprächsabschluss vor, bevor beide auseinandergehen, stellen Sie als Führungskraft nochmals sicher, dass eine Übereinstimmung in allen wichtigen Punkten erzielt wurde und Ihr Mitarbeiter die vereinbarten Maßnahmen umsetzt.  Beide müssen das Gefühl haben, dass wirklich alles besprochen wurde, was von Bedeutung ist. Zum Schluss bedanken Sie sich für das offene und konstruktive Gespräch und verabschieden sich.

Mitarbeitergespräch Vorbereitung

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Mitarbeitergespräch Vorbereitung für das Jahresgespräch

Mitarbeitergespräch Vorbereitung: Darin liegen 90% des Erfolges.

Beim Mitarbeitergespräch liegt der Erfolg zu 90% in der Vorbereitung begründet. Daran können Sie erkennen, dass die Mitarbeitergespräch Vorbereitung der wichtigste Erfolgsfaktor ist, mit der sich die Führungskraft intensiv beschäftigen sollte, bevor sie in ein Jahresgespräch geht. Doch im Mitarbeitergespräch ist nicht nur die Vorbereitung der Führungskraft notwendig, sondern auch der Mitarbeiter muss sich auf das Jahresgespräch vorbereiten. Ein weiterer wichtiger Faktor der Vorbereitung ist der Ort.

Deshalb zeigen wir Ihnen im Folgenden

  • Mitarbeitergespräch Vorbereitung – aus Sicht der Führungskraft
  • Mitarbeitergespräch Vorbereitung – aus Sicht des Mitarbeiters
  • Mitarbeitergespräch Vorbereitung – Ort

Mitarbeitergespräch Vorbereitung – aus Sicht der Führungskraft

Zur Vorbereitung auf das Jahresgespräch gehört, dass Sie sich als Führungskraft über die Unternehmensziele im Klaren sind und wissen, wie diese auf die Ziele des Mitarbeiters übertragen werden können. Zur Mitarbeitergespräch Vorbereitung gehört das Sammeln von Informationen über Ihren Mitarbeiter, wie zum Beispiel seine Stellenbeschreibung und die Zielvereinbarung. Haben Sie diese nicht zur Hand, machen Sie sich Notizen zu den Verantwortungsbereichen und den Aufgaben des Mitarbeiters. Wurden bereits Mitarbeitergespräche durchgeführt, so sollte ein Gesprächsprotokoll vorliegen. Mitarbeiter akzeptieren Aussagen nur, wenn diese fundiert gemacht und überzeugend präsentiert wurden.

Mitarbeitergespräch Vorbereitung aus Sicht des Mitarbeiters

Ohne eine eigene Mitarbeitergespräch Vorbereitung wird Ihr Mitarbeiter nicht in der Lage sein, einen effektiven Beitrag zum Jahresgespräch zu leisten. Dieses bringt nur dann zufriedenstellende Ergebnisse, wenn auch der Mitarbeiter gut vorbereitet ist. Zur Vorbereitung des Mitarbeitergesprächs gehört, dass Sie Ihren Mitarbeiter ca. zwei bis drei Wochen vor dem Termin schriftlich einladen, damit er sich darauf einstellen und vorbereiten kann.

Mitarbeitergespräch Vorbereitung – Ort

Das Gespräch sollte nicht im Büro der Führungskraft durchgeführt werden, sondern an einem neutralen Ort, an dem die Führungskraft ungestört mit dem Mitarbeiter reden kann.  Die kooperative Sitzweise, idealerweise über Eck wird empfohlen. Es sollten Getränke bereit stehen und keiner der Personen sollte durch ein Telefon oder durch Besuche gestört werden können.

Mitarbeitergespräch

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Mitarbeitergespräch – Wichtiges in Kürze

Mitarbeitergespräch – die Unterscheidung

Das Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente, die der Führungskraft zur Verfügung stehen.  In einem effektiven Mitarbeitergespräch kann die Führungskraft die Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeiter erfassen und gleichzeitig die eigenen Vorstellungen, was die Art der Zusammenarbeit und erwartete Leistungen sowie mögliche Verfehlungen betrifft, kommunizieren. Die Zusammenarbeit in Betrieben hängt wesentlich von der Qualität der Gesprächsführung während des Mitarbeitergesprächs ab.  Beim Mitarbeitergespräch werden das situative Gespräch und das Jahresgespräch unterschieden.

Mitarbeitergespräch als situatives Gespräch

Gespräche zwischen Vorgesetzten und deren Mitarbeitern sollen ständig stattfinden. Sie gehören zum beruflichen Alltag jeder Führungskraft. Situative Mitarbeitergespräche finden aus einem aktuellen Anlass statt, zum Beispiel:

  • Verteilung von Aufgaben
  • Terminabsprachen
  • Lösung von Problemen
  • Besprechung von Unvorhergesehenem
  • Aussprechen von Anerkennung
  • Konstruktiv Kritisieren

All diese Anlässe ergeben kurzfristig und der Situation entsprechend meist kurz gehaltene Mitarbeitergespräche zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. Situative Mitarbeitergespräche bilden die Voraussetzung für den Erfolg des Jahresgespräches und sichern damit den Erfolg des Betriebes und des Mitarbeiters.

Mitarbeitergespräch als Jahresgespräch

Wird das Mitarbeitergespräch als Jahresgespräch genutzt, werden Themen behandelt, die über das Tagesgeschäft hinausgehen und eine übergeordnete Bedeutung für den Betrieb haben, zum Beispiel:

  • Steigerung der Qualität
  • Festlegung längerfristiger Ziele und deren Erreichung
  • Steigerung der Zusammenarbeit im Team
  • Persönliche Entwicklung des Mitarbeiters/ Karriereplan

Das Thema Lohn/ Gehalt gehört nicht in ein Mitarbeiter Jahresgespräch. Das Thema Lohn/ Gehalt gehört in ein eigenes Mitarbeitergespräch, welches meist zu einem Zeitpunkt in Verbindung mit tariflichen Änderungen geführt wird.

Diese Mitarbeitergespräche dürfen nicht kurzfristig stattfinden, sondern müssen langfristig geplant, gut vorbereitet und professionell durchgeführt werden und sollten wenigstens einmal pro Jahr zwischen der Führungskraft und jedem Mitarbeiter stattfinden. In Jahresgesprächen wird Bilanz gezogen, was der Mitarbeiter im abgelaufenen Jahr erreicht hat, wie er sich dabei verhalten hat und was seine Ziele im nächsten Jahr sind.
Alle Mitarbeitergespräche, ob situative Gespräche oder Jahresgespräche zwischen der Führungskraft und dem Mitarbeiter bauen Vertrauen auf und verbessern die Zusammenarbeit.

Konfliktgespräch

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Konfliktgespräch als Mitarbeitergespräch

Konfliktgespräch – eine Chance

Das Wort Konfliktgespräch löst in uns automatisch negative Gefühle aus. Doch das sollte es nicht. Ein Konfliktgespräch ist nicht gleich ein Streitgespräch, sondern kann mit der richtigen Vorbereitung und Durchführung durchaus eine Chance für eine bessere Zusammenarbeit sein.

Nicht immer funktionieren Teams so, wie sie es sollen. Wenn Menschen zusammenarbeiten, können Konflikte entstehen, vor allem wenn unterschiedliche Persönlichkeitstypen aufeinander treffen.  Doch Meinungsverschiedenheiten und Konflikte im Team sind natürlich und tragen sogar zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit bei. Sie gelten als Chance für bessere Leistungen. Dafür ist es jedoch entscheidend, dass ein Konfliktgespräch stattfindet und das Problem gemeinsam gelöst wird. Konflikte im Team kommen nicht aus heiterem Himmel. Sie entwickeln sich durch eine Veränderung im Denken, Wahrnehmen, Wollen und Verhalten der Personen.  Beide Parteien haben unterschiedliche Erwartungen, Ziele, Interessen oder Überzeugungen und wollen den eigenen Standpunkt durchsetzen. Gefühle wie Ärger, Wut, Enttäuschung oder Aggressivität sind die Folge.

Konfliktgespräch – Das Ziel

Das Ziel eines Konfliktgespräches ist die Konfliktlösung, bei der sich keiner als Verlierer fühlt.  Dazu müssen Sie die Sichtweisen Ihres  Mitarbeiters oder Kollegen und die Konfliktursachen kennen lernen und Verständnis dafür aufbringen. Versetzten Sie sich in Ihr Gegenüber, nehmen Sie seine Position ein und filtern Sie ähnliche und gemeinsame Interessen heraus und konkretisieren Sie diese. Bevor Sie ein Konfliktgespräch führen, bereiten Sie sich gut darauf vor.

Konfliktgespräch – Vorbereitung

  • Konfliktsituation: Beschreiben Sie die Konfliktsituation präzise und aussagekräftig. Der Konflikt muss klar erkennbar sein.
  • Tatsachen: Sammeln Sie Beweise, die die Konfliktsituation bestätigen
  • Ursachen: Welche Ursachen liegen der Konfliktsituation zugrunde
  • Probleme: Führen Sie alle Probleme auf, welche aus der Konfliktsituation, den Tatsachen und den Ursachen resultieren
  • Ziel: Beschreiben Sie den Idealzustand, der mit der Konfliktlösung erreicht werden soll

Konfliktgespräch – Durchführung

Der Dialog ist die wirksamste Technik, Konflikte im Gespräch zu lösen. Denn nur in einem Gespräch lassen sich Missverständnisse und andere Konfliktursachen wirkungsvoll und zielführend lösen. Führen Sie so Ihr Konfliktgespräch:

  • Gesprächseinstieg: Verzichten Sie auf Small-Talk, nennen Sie sofort den Anlass des Gespräches
  • Sichtweisen: Lassen Sie Ihr Gegenüber seine/ ihre Sichtweise der Situation darstellen
  • Lösungen und Vereinbarungen: Erarbeiten Sie gemeinsam mögliche Lösungen
  • Gesprächsabschluss: Vereinbaren Sie die weitere Vorgehensweise und halten Sie sich daran

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